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STRALSUND: Stralsunder Brauerei investiert in Weizenbier-Produktion

Die Stralsunder Brauerei investiert in diesem Jahr eine halbe Million Euro in die Erweiterung ihrer Weizenbier-Produktion. Schon Anfang Mai sollen zwei neue Gärtanks mit einem Fassungsvermögen für insgesamt 120.000 Liter Bier in der Hansestadt eintreffen. Konstruiert sind die Tanks ausschließlich für die Produktion von Störtebeker Bernstein Weizen. Damit reagiere die Brauerei auf die enorm hohe Nachfrage nach dem mehrfach ausgezeichneten Störtebeker Bernstein Weizen, so das Unternehmen. „Unsere verstärkten Vertriebsaktivitäten beginnen zu greifen“, erläutert Geschäftsführer Markus Berberich die Investition. „Wir sind schon heute in Hamburg und Berlin sehr gut unterwegs, und die Vorverkäufe zum jetzigen Zeitpunkt bereits so hoch, dass wir zu Ostern eine Spitze erwarten, wie sonst im August.“

Die Tanks haben eine Höhe von knapp zehn Metern und wurden von einem Anlagenbauer aus Thüringen, der bereits seit einigen Jahren mit der Stralsunder Brauerei zusammenarbeitet, speziell für die Herstellung von Störtebeker Bernstein Weizen konstruiert. Die Tanks werden mit einem Spezialtransport nach Stralsund gebracht, die Montagedauer bis zur Inbetriebnahme liegt bei lediglich fünf Arbeitstagen.

Mit der Investition in die neuen Gärtanks sichern die Stralsunder die bevorstehende Saison nicht nur qualitativ sondern auch von der Produktionsmenge her ab und wollen auch hier neue Maßstäbe setzen, so die Brauerei.

Die Stralsunder Brauerei ist eine mittelständische Brauerei mit einem jährlichen Ausstoß von ca. 100.000 hl Bier sowie 75 000 hl alkoholfreien Getränken und 100 Mitarbeitern. Störtebeker ist neben Stralsunder Bier die wichtigste Marke des Unternehmens. Die Stralsunder Brauerei wurde 1827 gegründet und war vor allem in der kaiserlichen Blütezeit als Hoflieferant der Ostseebäder bekannt. Mit dem Übergang zu einem Volkseigenen Betrieb erlebte die Brauerei einen qualitativen und wirtschaftlichen Niedergang, der erst wieder durch die Übernahme der Nordmann Unternehmensgruppe im Jahr 1991 aufgefangen wurde. Nach umfangreichen Investitionen zählt die Stralsunder Brauerei nach eigenen Angaben heute zu einer der mordernsten Brauereien Norddeutschlands. 


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