SCHWEIZ: Wettbewerbskommission stellt Untersuchung gegen AB InBev und Modelo ein
Die Schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) stellte die Untersuchung gegen Anheuser-Busch InBev und Modelo ein. Die WEKO teilte am Mittwoch mit, dass sie in ihrer Untersuchung zu dem Schluss gekommen sei, dass Parallelimporte bestimmter Biermarken von Anheuser-Busch Inbev (z. B. Stella Artois) und Grupo Modelo (z. B. Corona Extra) möglich sind und stattfinden. Deshalb wird der schweizerische Markt für die entsprechenden Biermarken nicht abgeschottet. Die zwei Brauerei-Gruppen Anheuser-Busch Inbev und Grupo Modelo haben für den exklusiven Vertrieb bestimmter Biermarken in der Schweiz die Feldschlösschen Getränke AG beauftragt. Die Anhaltspunkte, dass Parallelimporte der entsprechenden Biermarken verhindert werden, haben sich in der Untersuchung nicht bestätigt, so die WEKO.
Die WEKO hatte die Untersuchung aufgrund einer Anzeige der Ausländischen Biere AG bereits am 29. Oktober 2008 eröffnet. Die Ausländische Biere AG war vor der Feldschlösschen Getränke AG das Exklusivimportunternehmen der entsprechenden Biermarken von Anheuser-Busch Inbev und Grupo Modelo. Die WEKO hatte die Untersuchung betreffend den Import von Bieren der Brauereien InBev und Modelo bereits im am 29. Oktober 2008 eingeleitet.
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