REGENSBURG: Brauerei Bischofshof legt gegen den Trend zu
Die Regensburger Brauerei trotzt dem negativen Branchentrend und konnte im vergangenen Jahr sogar um 3,5 Prozent zulegen. Dies gab Brauereidirektor Hermann Goß bei der Jahrespresssekonferenz am Montag bekannt. Erfreulich entwickelte sich vor allem die Marke Weltenburger, die sogar um 3,8 Prozent gewinnen konnte. Das Bier aus der ältesten Klosterbrauerei der Welt findet weltweit immer mehr Freunde: Neben einem Export in mehr als 20 Länder gibt es seit letztem Jahr sogar eine Lizenzproduktion nach dem Reinheitsgebot in Brasilien.
Im heimischen Biermarkt bemüht sich Bischofshof mit innovativen Gebindekonzepten, wie dem 11er-Kasten, einem Sixpack, wieder verschließbaren 5-Liter-Zapfstar-Fässern oder einer allerdings nur in China erhältlichen Ein-Liter-Dose, um mehr Kundschaft. Außerdem verkaufen die Regensburg ihr Bier inzwischen weit über Bayern hinaus, verstärkt auch nach Österreich und Italien. So wurde im letzten Jahr auch ein exklusiver Bier-Liefervertrag mit den Bregenzer Festspielen in der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg abgeschlossen.
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