OLSBERG: Josefs-Brauerei erschließt neue Vertriebsgebiete durch Kooperation mit Tegut
Die Josefs-Brauerei in Olsberg-Bigge, als Integrationsbetrieb europaweit die erste behindertengerechte Firma zur Getränkeherstellung, startet im Dezember eine Kooperation mit dem Handelsunternehmen Tegut in Hessen und Thüringen. „Wir erschließen uns diese Bundesländer damit als neue Vertriebsgebiete“, so wurde Stefan Menge, Leiter der Josefs-Brauerei zitiert. Ab Dezember werden die Produkte der Josefs-Brauerei in den Tegut-Märkten in Hessen und Thüringen vertreten sein. Laut Menge will Tegut jährlich 5000 Hektoliter Bier abnehmen. Im März 2010 hatte die Brauerei „Josefs“ als neue Marke eingeführt. Es wird in den Sorten Märzen, Dunkel und Pils sowie als naturtrübes Kellerbier angeboten.
Über Tegut
Tegut ist Firma sowie Marke der anthroposophisch orientierten Tegut Gutberlet Stiftung & Co. mit Hauptsitz in Fulda. In rund 300 Filialen in Hessen, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen-Anhalt werden hauptsächlich Lebensmittel vetrieben. Tegut setzt mit seinem Logo „FAIRbindet – Partnerschaft für gute Lebensmittel“ auf nachhaltig produzierte Produkte, biologischen Anbau der Rohstoffe und soziale Aspekte bei den Lieferanten. Seit 1982 engagiert sich Tegut für den Anbau und die Vermarktung von Bio-Lebensmitteln. Dazu trägt besonders die eigene Wurst- und Fleischverarbeitung sowie das 1996 als weiteres Tochterunternehmen gegründete Bio-Backwerk bei.
Über die Josefs-Brauerei
Die Josefs-Brauerei wurde im August 2000 als Integrationsfirma gegründet. Im Juli 2004 wurde diese Integrationsfirma als eigenständige Firma ausgegründet und firmiert nun unter Josefs-Brauerei gGmbH. In der Josefs-Brauerei wurden acht Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen. Nach einer Qualifizierungsphase in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen können diese Menschen unter gleichen Bedingungen wie auf dem realen Arbeitsmarkt arbeiten.
Die Maschinen und Anlagen in der Brauerei und der Abfüllung sind für Menschen mit Behinderung eingerichtet und bieten somit einen optimierten Arbeitsplatz. Anders als in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung erhalten die Angestellten der Josefs-Brauerei ihre Arbeitsplätze durch eigene Leistung.
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