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NEUTRAUBLING: Krones formuliert Jahresziele zuversichtlich

Das dritte Quartal lief für die Krones AG, Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik, zwar etwas schwächer als erwartet, aber dennoch positiv. Die Einnahmen legten um gut 15% auf 506,8 Mio EUR zu, blieben aber etwas hinter den Analystenprognosen zurück. Gleiches gilt für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, das zwischen Juli und September auf 14 Mio EUR anstieg, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 11 Mio EUR angefallen war. Netto verdienten die Oberpfälzer 9,8 (Vorjahr: minus 9,4) Mio EUR.

Deutlicher hinter den Erwartungen zurück blieb der Auftragseingang, der auf knapp 513 (540) Mio EUR sank. Analysten hatten mit einem leichten Plus bei den Neubestellungen gerechnet. Neben saisonalen Gründen ist für die schwächere Auftragssituation die Leitmesse drinktec verantwortlich, die im September 2009 stattgefunden und im Vorjahresquartal die Nachfrage angekurbelt hatte.

Krones profitiere jedoch weiterhin von der globalen wirtschaftlichen Erholung, so der Konzern.

Januar bis September

Im Zeitraum von Januar bis September 2010 stieg der Umsatz um 16,1 % auf 1.583,0 Mio. Euro. Besonders stark legte das Unternehmen in den Märkten außerhalb Europas zu. Hier kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 %. Aber auch im Inland stieg die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Krones merklich an. Der Auftragseingang lag nach neun Monaten mit 1.617,7 Mio. Euro um 14,4 % höher als im Vorjahr. Per Ende September 2010 überstieg der Auftragsbestand mit 923,2 Mio. Euro den Vorjahreswert um 35,4 Mio. Euro.

In den ersten neun Monaten verbesserte sich auch die Ertragslage von Krones im Vergleich zum Vorjahr stark. Von Januar bis September stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 26,9 Mio. Euro auf plus 47,0 Mio. Euro. Das enspricht einem Zuwachs von 73,9 Mio. Euro. Die EBT-Marge lag damit im Berichtszeitraum bei 3,0 Prozent. Nach Steuern verdiente Krones in den ersten drei Quartalen 31,9 Mio. Euro gegenüber einem Minus von 25,4 Mio. Euro im Vorjahr. Je Aktie ergibt dies ein Ergebnis von 1,05 Euro (Vorjahr: minus 0,85 Euro).

Die Finanz- und Kapitalstruktur von Krones ist mit einer Eigenkapitalquote von nahezu 39 % sowie einer Nettoliquidität von 60,4 Mio. Euro zum 30. September weiterhin sehr komfortabel und bildet eine gesunde Basis für weiteres Wachstum.

Gesamtjahr 2010 entwickelt sich besser

Trotz der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist Krones für das Geschäftsjahr 2010 weiterhin zuversichtlich eingestellt und rechnet damit, das angepeilte Umsatzwachstum von bis zu 15 % zu erreichen. Das Unternehmen erwartet, dass sich der äußerst positive Trend fortsetzt und im Jahr 2010 mit einer Umsatzrendite vor Steuern von rund 3 % ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaftet werden kann.

Für das Geschäftsjahr 2011 geht Krones bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen von einer weiteren positiven Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis aus.


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