MEININGEN: Investor will Brauerei für 1 Euro retten
Für einen Euro will die Actionata GmbH aus Erftstadt bei Köln die insolvente Meininger Brauerei aus dem gleichnamigen Ort in Süd-Thüringen übernehmen. Obwohl der Zerschlagungswert des Betriebes auf 800 000 Euro geschätzt wird, wollen die Nordrhein-Westfalen für die Brauerei nicht mehr bezahlen. Nach Aussagen von Actionata-Inhaber und Geschäftsführer Günther May bestehe großer Investitionsbedarf im energetischen Bereich und für eine neue Abfüllanlage. “Alles in allem müssen 2,5 bis 3 Millionen Euro in die Brauerei fließen, um sie zukunftsfähig zu machen.”, so der 58-jährige Wirtschaftsinformatiker. Zusätzlich noch einen hohen Kaufpreis zu entrichten, sei nicht möglich.
Die Gläubigerversammlung am Mittwoch dieser Woche, wollte das Angebot der Actionata GmbH nicht in der angebotenen Form annehmen. Wie die Lokalpresse berichtete, deutete einiges darauf hin, dass das Ende der Brauerei nun immer näher rücke. Hauptgläubiger der Brauerei ist die Rhön-Rennsteig-Sparkasse, auf die sich nun alle Hoffnungen der Belegschaft stützen, die zwischenzeitlich ihre Kündigungen erhalten haben.
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