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KÖLN: Mehrheitsgesellschafter von Gaffel wegen Kreditbetrugs und Untreue angeklagt

Gegen den Mehrheitsgesellschafter der Kölner Privatbrauerei Gaffel Becker & Co, Heinrich Becker, ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft.  Sein Bruder Johannes Becker, beschuldigt ihn, im Jahr 2009 einen Verlust in Höhe von 4,5 bis 5,9 Millionen Euro mithilfe seiner Wirtschaftsprüfer so verschleiert zu haben, dass am Ende ein Gewinn in Höhe von rund 0,5 Millionen Euro bei einer Fremdverschuldung von rund 19 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Dadurch seien die Hausbanken massiv getäuscht worden, was den Tatbestand des Kreditbetrugs und der Untreue rechtfertige. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe.

Gleichzeitig ermittelt die Wirtschaftsprüferkammer in Berlin gegen zwei Wirtschaftsprüfer der Kanzlei Ebner Stolz Mönning Bachem, denen eine Geldbuße bis zu 500 000 Euro und der Entzug der Zulassung droht. Die renommierte Wirtschaftsprüfungskanzlei rangiert in Deutschland auf Platz acht der Wirtschaftsprüfer.

„In nur drei Jahren hat mein Bruder eine florierende Firma in die tiefste Krise ihrer 103-jährigen Geschichte geführt“, begründet Johannes Becker die Aktion gegen seinen Bruder. Schon seit Jahren beschäftigt der “Bruderkrieg der Gaffel-Brüder” nicht nur die Stammtische und die Schlagzeilen der Boulevardzeitungen sondern auch Rechtsanwälte und Gerichte in Köln.


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