AKTUELLE MELDUNGEN !!! AKTUELLE MELDUNGEN !!! SACHSEN: Bierabsatz in 2009 um 2,8% gesunken |
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SACHSEN: Bierabsatz in 2009 um 2,8% gesunken |
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Freitag, 5. Februar 2010 |
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Die sächsischen Brauereien haben im vergangenen Jahr erstmals weniger Bier verkauft als in den Vorjahren. Mit 8,643 Millionen Hektolitern lag der Bierabsatz der sächsischen Brauereien im letzten Jahr 2,8 Prozent unter dem des Rekordjahres 2008. Dies teilte der Sächsische Brauerbund am Freitag mit. Heinz-Joachim Marre, Präsident des Sächsischen Brauerbundes, nannte das Ergebnis dennoch „respektabel“. Auch 2010 werde nicht die Kehrtwende bringen, so Marre. „Mit viel, viel Glück wird der Stand von 2009 erreicht, aber nicht übertroffen." Sachsen habe sich aber klar als Bierland Nr. 1 im Osten Deutschlands behauptet, so Marre. Bundesweit liege der Freistaat den Bierabsatz betreffend auf Platz drei hinter Nordrhein- Westfalen und Bayern.
Laut Brauerbund wird in Sachsen Bier in insgesamt 58 Braustätten gebraut, davon arbeiten 31 industriell und 27 auf handwerklicher Basis in Gasthausbrauereien. (Als „Braustätte“ wird statistisch jede von der Biersteuer erfasste Produktionsstätte erfasst.) . In der Branche arbeiten rund 2000 Beschäftigte, davon 110 Auszubildende.
Die sächsische Brauwirtschaft ist nach Angaben des Verbandes grundsätzlich mittelständisch strukturiert. In der Zukunft seien durch zunehmende Fusionen auf nationaler und internationaler Basis auch globalere Unternehmensstrukturen denkbar, so der Brauerbund. Der Bierausstoß in Sachsens Brauereien sei äußerst heterogen. Die Spanne gehe dabei von wenigen hundert Hektolitern einer Gasthausbrauerei bis zu über zwei Millionen Hektolitern der sächsischen Großbrauereien.
Im Sächsischen Brauerbund sind laut Marre aktuell elf Brauereien Mitglied. Die Radeberger Gruppe trat im vergangenen Jahr aus, womit der sächsische Verein gleich vier Mitglieder verloren hatte. Rund 200 Biermarken zählt die sächsische Brauereiwirtschaft. |
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