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NIEDERSACHSEN: Anbaufläche für Braugerste schrumpft; Konkurrenz sind Bioenergiepflanzen |
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28.01.2010. |
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Die Anbaufläche für für Braugerste in Niedersachsen schrumpft. Als Konkurrenz der Braugerste werden Bioenergiepflanzen angesehen. Dies war unter anderem Thema bei der 58. Landesbraugerstenschau im Niedersächsischen Peine diese Woche. In Niedersachsen wurde Sommergerste im letzten Jahr noch auf rund 45 000 Hektar (davon Braugerste auf 18 000 Hektar) angebaut, eine Einschränkung um knapp 30% zum Vorjahr. Hans-Jürgen Seele, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Niedersächsischen Braugerstenanbaues als Veranstalter, machte deutlich, dass die Braugerste in Niedersachsen als Reaktion auf extreme Preiseinbrüche für Gerste ab dem Erntejahr 2008 weiter auf dem Rückzug ist. Er sieht die Braugerste trotzdem noch immer durchaus konkurrenzfähig zu anderen Feldfrüchten.
Bei wachsender Anzahl von Biogasanlagen und geringen Preisen für Braugerste bauen die Landwirte verstärkt Bioenergiepflanzen an, zum Beispiel Mais. Ein sinkender Bierkonsum treffe auf zwei gute Ernten, wobei die Ernte 2008 noch nicht komplett abgewickelt sei. |