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PLAUEN: Sternquell-Brauerei plant Ausgliederung der Logistik |
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Freitag, 20. August 2010 |
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Die sächsische Sternquell-Brauerei, die über die Kulmbacher Brauerei zur BHI-Gruppe gehört, plant die Ausgliederung ihrer Logistik Abteilung. Das Unternehmen, das in Plauen derzeit rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, will den Bereich ausgliedern und die 29 betroffenen Mitarbeiter, denen Lohneinbußen drohen, in einer neuen Logistik GmbH unterbringen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist mit dem Plan alles andere als einverstanden und rief die Gewerkschaftsmitglieder zu einer Versammlung für nächsten Freitag zusammen. |
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TSCHECHISCHE REPUBLIK: Budweiser Budvar vor Umwandlung und Verkauf |
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Freitag, 20. August 2010 |
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Die Brauerei Budweiser Budvar ist seit langem eines der erfolgreichsten Lebensmittelunternehmen in der Tschechischen Republik. Mehr als die Hälfte der Bierproduktion wird in über 50 Länder exportiert. In 2009 erzielte Budweiser Budvar einen Bierausstoß von immerhin 1,28 Mio. hl Bier. Seit 1993 stieg das Eigenkapital um mehr als das Fünffache – von 750 Mio. CZK auf 4,3 Mrd. CZK. Jetzt will sich dem Vernehmen nach der Staat im Herbst aus dem Unternehmen zurückziehen und seine Anteile verkaufen. Ursprünglich war der Verkauf der Budweiser-Brauerei bereits in 2009 erwartet worden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Umwandlung der Brauerei in eine AG, um den Deal zu realisieren. |
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BEILNGRIES: Mälzerei- und Getreidespezailist Schmidt-Seeger an Bühler Gruppe verkauft |
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Freitag, 20. August 2010 |
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Wie am Freitag bekannt wurde, wird der deutsche Anlagenbauer Schmidt-Seeger, der weltweit im Getreide-Management, sowie im Mälzerei- und Schrotereianlagenbau tätig ist, an die Schweizer Bühler Gruppe verkauft. Die Bühler-Gruppe, deren Firmensitz in Uzwil in der Schweiz liegt und ebenfalls eine Mälzereisparte hat, will den Sitz von Schmidt-Seeger in Beilngries zu einem Kompetenzzentrum im Bereich Grain Management innerhalb der Bühler-Gruppe ausbauen. Die mehr als 400 Mitarbeiter wurden auf Betriebsversammlungen am Freitagnachmittag über die Vertragsunterzeichnung am Morgen unterrichtet. Wie Bühler in einer Pressemitteilung bestätigte, sind keine Entlassungen geplant. Die Übernahme ist noch von einer Zustimmung der Kartellbehörden abhängig, die nach Ansicht von Branchenkennern speziell im Mälzerei- und Schrotereimaschinenbau nicht ohne Auflagen erteilt werden dürfte. |
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RUSSLAND: Russland plant erstmals seit elf Jahren wieder Getreideimporte |
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Donnerstag, 19. August 2010 |
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Aufgrund der massiven Ernteeinbußen in Russland muss das Land laut Berichten mehrerer Russischer Zeitungen erstmals seit elf Jahren wieder in großem Stil Getreide importieren. Agrarexperten sprechen von insgesamt bis zu fünf Millionen Tonnen, die vornehmlich aus Kasachstan kommen sollen. Russland hatte nach den schweren Bränden und der extremen Dürre seine Ernteprognose mehrfach nach unten korrigieren müssen, zuletzt auf rund 60 Millionen Tonnen. Regierungschef Wladimir Putin hatte daraufhin ein Exportverbot für Getreide ausgesprochen, da Russland seinen Eigenbedarf von mehr als 76 Millionen Tonnen damit nicht mehr decken kann. Experten gehen davon aus, dass Russland auch Gerste für die Bierproduktion importieren muss. Eine Sprecherin des Russischen Ministeriums wollte die Berichte allerdings nicht bestätigen und stritt ab, dass Getreideimporte zur Diskussion stünden. |
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DEUTSCHLAND: Sommergerste erst zu 60% geerntet |
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Donnerstag, 19. August 2010 |
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4 Wochen nach Beginn ist die Sommergerstenernte in Deutschland immer noch nicht beendet. Auf Grund der wechselhaften Witterung und anhaltenden, teilweise heftigen Regenfällen verzögert sich der Abschluss der Ernte in allen deutschen Anbaugebieten um mehrere Wochen. In späteren Lagen und Höhenregionen (um 500 m NN) konnte noch nicht gedroschen werden, wie die Braugersten-Gemeinschaft e.V. in ihrem ersten Erntebericht mitgeteilt hat. Insgesamt dürften ca. 60 % der Sommerbraugerste in Deutschland geerntet sein. Die noch am Halm stehende Sommergerste zeigt bereits deutliche Spuren der anhaltenden feuchten Witterung. Glücklicherweise sind die Bestände auch bei starken Regenfällen nicht ins Lager gegangen, so dass derzeit lediglich mit einer Beeinträchtigung der äußeren Qualität, jedoch noch nicht mit Auswuchs gerechnet wird. Die kommenden Tage werden über die Qualität der noch zu erntenden Sommergerste entscheiden. |
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PASSAU: Ammoniak-Alarm in der Innstadt-Brauerei |
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Donnerstag, 19. August 2010 |
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Am Donnerstag wurde in der Passauer Innstadt-Brauerei Ammoniak-Alarm ausgelöst. Ein Leck in einer Gasleitung hatte zu einem Austritt von Ammoniak-Gas geführt. Die Ursache war ein technischer Defekt an einer Pumpe des Kühlkreislaufs. Das Gas hatte sich in einem Raum auf dem Firmengelände gesammelt, wo es mit Wassernebel von der Feuerwehr niedergeschlagen wurde. Einer der ersten Feuerwehrleute, die mit Atemschutz den Raum betraten, erlitt Hautreizungen und musste zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr habe das Leck im Kühlkreislauf abdichten können. |
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HANNOVER: Geschäftsführer Baudy verlässt Getränkefachgroßhandelsverbund Get N |
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Donnerstag, 19. August 2010 |
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Die Get N, ein Zusammenschluss von vier bedeutenden privat und familiär geführten Getränke-Fachgroßhandelsunternehmen Ahlers, Geins, Mellis und Waldhoff, hat ihren Chef verloren. Geschäftsführer Michael Baudy scheidet als Geschäftsführer der Get N Holding mit Sitz in Hannover-Langenhagen aus. Ein neuer Geschäftsführer wird in Kürze bestellt. "Aufgrund der positiven Feedbacks aus Industrie und Kundschaft setzen wir vollumfänglich auf die Get N“, so der einheitliche Tenor der Gesellschafter in einer Verlautbarung. Nach eigenen Angaben ist Get N die größte von Herstellern unabhängige GFGH-Gruppe. Unter der Klammer der Holding operieren drei Gesellschaften: die Get N Fachmarkt, die GDN Gastro Drinks National und die Get N Logistik. Zusammen erwirtschafteten sie im Verbund der nachhaltig selbstständigen Familienunternehmen Holding mit rund 3.000 Mitarbeitern im Jahr 2009 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro, betreiben über 1.200 eigene Fachmärkte und versorgen mehr als 30.000 Kunden aus Gastronomie, Hotellerie und Handel. Vermarktet wurden 2009 u.a. über 1 Mio. hl Fassbier. |
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UK: Deutsche Biere holen Gold beim „World Beer Award" |
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Mittwoch, 18. August 2010 |
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Einige Deutsche Brauer schnitten beim internationalen „World Beer Award" 2010 in London ausgezeichnet ab. Das Weihenstephaner Vitus von der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan in Freising siegte dabei in der Kategorie „Weissbier" und „König Ludwig Dunkel“ von der Schlossbrauerei Kaltenberg in der Sparte „Weissbier Dunkel". Das „weltbeste Pils" kam von der Alpirsbacher Klosterbräu aus dem Schwarzwald. Sieger unter den alkoholfreien Bieren wurde Clausthaler von der Radeberger Gruppe. Das „World’s Best Lager – Speciality“ wurde Zwick'l Bio Bier von der Landshuter Brauhaus Koller-Fleischmann AG. In drei Ausscheidungsrunden – national, europaweit und international – wurden aus über 500 Bieren aus 27 Ländern in Blindverkostung die „Weltmeister unter den Bieren“ ausgewählt. |
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WELT: Carlsberg steigert Gewinn mehr als erwartet in H1; erhöht Ergebnisprognose für Gesamtjahr |
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Dienstag, 17. August 2010 |
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Der weltweit viertgrößte Brauereikonzern Carlsberg teilte am Dienstag mit, er habe im ersten Halbjahr 2010 auch auf Grund des heißen Sommers und der Fußball-Weltmeisterschaft überraschend hohe Gewinne eingefahren. Das Unternehmen erhöhte danach seine Prognose für das Gesamtjahr 2010. Der Nettoertrag in den ersten sechs Monaten stieg auf 3,1 Milliarden Kronen (416 Millionen Euro) nach 1,7 Milliarden Kronen im Vergleichszeitraum 2009. Unter Ausschluss eines Unternehmenskaufs steigerte Carlsberg den Gewinn um 57%. Dabei fiel der Umsatz leicht von 29,4 auf 28,9 Milliarden Kronen. Carlsbergs Bier Volumen sank um 2% auf 55,8 Mio. hl. |
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RUSSLAND: Gesetzesinitiative zu einem "Reinheitsgebot" für Bier auf dem Weg |
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Montag, 16. August 2010 |
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In Russland soll nach dem Vorbild Deutschlands ein Reinheitsgebot für Bier eingeführt werden. Allerdings wird es keine strikte Version geben, die den Einsatz von Zusatzstoffen und unvermälzten Rohstoffen gänzlich verbietet, sondern lediglich beschränkt. Nach einem Bericht in der jüngsten Ausgabe des "Braueri Forums" hat dabei ein Gesetzesentwurf, der den Anteil von Rohfrucht im Bier auf 20 Prozent beschränkt, bereits die erste Lesung in der russischen Duma passiert. Auch soll eine strengere Kennzeichnungspflicht beim Bier durchgesetzt werden. Wie aus Kreisen des Agrarausschusses der russischen Duma verlautet, könnte der Gesetzesentwurf bereits in diesem Herbst in Kraft treten. |
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