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DEUTSCHLAND: Deutsche Umwelthilfe möchte einstwillige Verfügung gegen Dosenverband erwirken |
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Sonntag, 29. August 2010 |
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Nachdem ein Gespräch mit Industrievertretern am Freitag ergebnislos verlief, möchte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an diesem Montag eine einstweilige Verfügung gegen die Beverage Can Makers Europa (BCME) erwirken. Der Lobbyverband der europäischen Dosenindustrie kam nämlich auf der Grundlage einer beim Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) in Auftrag gegebenen Studie zur der Aussage, die Dose sei "eine umweltfreundliche Verpackung, die ökologisch auf Augenhöhe mit Mehrwegflaschen liegt." Die DUH und die Stiftung Initiative Mehrweg, in der sich auch Unternehmen der Mehrwegbranche engagieren, halten die Studie für unwissenschaftlich und halten ihr eine Reihe von Fehlern vor. |
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HAMBURG: Carlsberg nimmt umstrittene Bio-Limonade "Beo" vom Markt |
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Freitag, 27. August 2010 |
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Der Getränkekonzern Carlsberg stellt die Produktion der malzbasierten Bio-Limonade „Beo“ nach zwei Jahren ein. Wie bekannt wurde, hat der Getränkemulti seine Absatzziele nicht erreichen können. Außerdem hatten Verbraucherschutzorganisationen wiederholt einen Etikettenschwindel bei dem Produkt moniert. Wie foodwatch mitteilte, die sich der Beratung und Information von Verbrauchern verschrieben hat, steckten in der Bio-Limo gerade einmal 5,5 Prozent Bio, für den Geschmack sorgten Zusatzstoffe und Aromen. Angeblich hätten sich mehr als 3.000 Verbraucher direkt beim Konzern beschwert. |
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WELT: Getreide ist wieder zum Spekulationsobjekt geworden |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Das Wetter schlug in diesem Jahr viele Kapriolen. Der Winter war sehr kalt und lang. Anfang Juli wurde es dann in weiten Teilen Europas sehr heiß. Die Hitzewelle und erste Hinweise auf massive Ertragseinbußen lösten auf den Getreidemärkten eine regelrechte „Rallye“ aus. Dann beeinträchtigten kurz vor der Ernte auch noch Starkregen und Unwetter die Arbeiten. Die gedrückten Ernteaussichten weltweit sowie ein schwacher US-Dollar beförderten Ende Juli beispielsweise den Weizenpreis über die Schwelle von 200 Euro/Tonne, der nach einem Exportstopp Russlands noch auf 233 Euro/Tonne anstieg. Kostentreiber für den Getreidepreis sind zudem die weltweit geringeren Ernteerträge sowie währungsbedingte Exporte – Getreide ist nach der Finanzkrise wieder zum Spekulationsobjekt geworden. |
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HALLERTAU: Hopfenernte verschiebt sich auf September; Ernteschätzung liegt 15% über Vorjahr |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Wegen des unbeständigen Wetters beginnt die Hopfenernte in der Hallertau in diesem Jahr erst Anfang September, teilte ein Sprecher des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer am Mittwoch in Wolnzach mit. Gründe für den verzögerten Wachstumsverlauf des Hopfens seien vor allem der lange Winter, das nasse Frühjahr und der anfänglich sehr trockene Sommer. Auch die vierwöchige Hitzeperiode im Juni und die anschließende Regenperiode hätten den Hopfenpflanzen zugesetzt. Der Verband erwartet im größten Hopfenanbaugebiet der Welt in diesem Jahr einen Hopfenertrag von 30.500 Tonnen. Gegenüber der Ernte des Vorjahres wäre dies eine Steigerung um mehr als 15%. |
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MÜNCHEN: Paulaner mit höchsten Ausstoß seit Bestehen der Brauerei, BHI insgesmat rückläufig |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Die Münchner Paulaner Brauerei, die zur Brau Holding International (BHI) gehört, konnte im Juli den besten Monat seit Gründung der Paulaner Brauerei im Jahr 1634 verzeichnen. Über 300.000 Hektoliter konnten im Juli verkauft werden. Besonderer Wachstumstreiber war Paulaner Hefe-Weißbier Alkoholfrei, das im ersten Halbjahr insgesamt um mehr als 40% wuchs. Paulaner Weißbier legte im Inland im ersten Halbjahr um 7,8% zu. Im Ausland erzielte Paulaner Weißbier sogar ein Wachstum von 17,4%. Die gesamte Paulaner Brauerei Gruppe, zu der auch die Marken Hacker-Pschorr, AuerBräu, Hopf sowie Thurn & Taxis gehören, lag zum Halbjahr mit 5,2% im Plus. Nicht ganz so erfolgreich war die BHI-Gruppe als Ganzes. Mit einem Rückgang des Bierausstoßes über alle Marken um 1,5% haben sich die Brauereien der BHI im ersten Halbjahr 2010 ähnlich entwickelt wie der Gesamtmarkt. Im Inland lag die Brauereigruppe 2,7% unter dem Vorjahreswert. Das Auslandsgeschäft der BHI wuchs dagegen deutlich mit einem Plus von 5,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. |
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DEUTSCHLAND: Bierabsatz im Juli über dem Vorjahr |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Die Deutsche Brauwirtschaft hat im Juli vom gutem Sommerwetter und der Fußball-WM profitiert. „Der Juli war mit einem Absatzplus von 5,6% für die deutschen Brauer sehr erfreulich. Das bestätigen uns die aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes“, gibt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, zur Entwicklung des Marktes an. Nicht nur die Branche habe von dieser Entwicklung profitiert, sondern gerade auch die Freunde deutschen Bieres. „Wenn man sich die Exportzahlen genauer ansieht, stellt man fest, dass im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr deutsches Bier gerade auch in anderen Staaten genossen wurde. Vermutlich, um die Siege der deutschen Nationalmannschaft mit anständigem Bier zu feiern und bei gutem Sommerwetter an der deutschen Geselligkeit und Lebensfreude teilzuhaben“, so Hahn weiter. |
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MÜNCHEN: Strategiewechsel bei Schörghuber, Beendigung des Joint Venture mit Starwood |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Die Schörghuber Unternehmensgruppe steht vor einem Strategiewechsel. Wie der seit Anfang 2009 amtierende Schörghuber-Chef Klaus Naeve erläuterte, wird Schörghuber sein Joint Venture im Hotelbereich mit dem US-Konzern Starwood beenden. Auch das bereits geschrumpfte Flugzeugleasinggeschäft mit zurzeit noch 18 Maschinen im Bestand wird in den nächsten drei bis fünf Jahren auslaufen. Im Getränkebereich, der größten Sparte der Gruppe, wird es keine weiteren Zukäufe außerhalb der Stammregion Bayern, Baden-Württemberg und den Nachbarregionen Hessen und Sachsen/Thüringen mehr geben. Die Zusammenarbeit mit Heineken in der BHi sei aber nicht gefährdet: "Unser Joint Venture mit Heineken läuft fantastisch. Das sind Brauer", lobt Naeve. |
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NIEDERLANDE: Heineken N.V. kann Gewinn im ersten Halbjahr deutlich steigern |
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Mittwoch, 25. August 2010 |
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Heineken N.V. meldete am Mittwoch, dass der Gewinn des niederländischen Brauereikonzerns wegen niedrigerer Kosten im ersten Halbjahr um 42% gestiegen sei. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich im Berichtszeitraum auf 695 Mio. Euro, im Vergleich zu 489 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 575 Mio. Euro ausgegangen. Der bereinigte Gewinn kletterte um 29% (organisch: 17%) auf 621 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 5,2% auf 7,52 Mrd. Euro. Organisch ging das Biervolumen wegen der schwachen Nachfrage in Europa und den USA sowie höherer Zölle um 2,3% zurück. Niedrigere Rohstoffpreise und Zinsen sowie weitere Einsparungen und Joint Ventures führten dennoch zum Gewinnplus. |
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HANNOVER: Einbecker und Wolters wollen Herrenhäuser Brauerei übernehmen |
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Mittwoch, 25. August 2010 |
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Ein Ausschuss der Gläubiger der insolventen Traditionsbrauerei Herrenhäuser traf sich am Mittwoch zu einem Krisentreffen mit Insolvenzverwalter Torsten Gutmann. Bei dem Treffen, bei dem u.a. das Finanzamt, die Sparkasse, ein großer Lieferant und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) vertreten waren, wurden Konzepte für die Zukunft der angeschlagenen Brauerei vorgelegt. In das Ringen haben sich dabei auch die Einbecker Brauhaus AG und die Braunschweiger Hofbrauhaus Wolters GmbH, zwei andere niedersächsische Brauereien, eingeschaltet. Beide Unternehmen stellten Gläubigerausschuss und Insolvenzverwalter umfassende Konzepte zur Komplettübernahme von Herrenhäuser vor. Sie erläuterten jeweils mehr als eine Stunde lang ihre Übernahmepläne und gaben ihr Gebot ab. Beide betonten dabei, den Standort sichern zu wollen. |
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MÜNCHEN: Schörghuber Unternehmensgruppe macht 2009 weniger Umsatz; Biergeschäft läuft gut |
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Mittwoch, 25. August 2010 |
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Das bayerische Brau- und Bauimperium Schörghuber legte erstmals Bilanzkennzahlen vor. Wie das Unternehmen, zu dem Biermarken wie Paulaner und Kulmbacher gehören, am Mittwoch mitteilte, hat die Schörghuber Gruppe im vergangenen Jahr wegen seines schwachen Hotelgeschäfts weniger Umsatz gemacht. Demnach lag der Gesamtumsatz mit den Geschäftsfeldern Hotel, Flugzeugleasing, Getränke und Bauen & Immobilien bei 1,18 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat dabei einen EBITDA von 150,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Eigenkapitalquote der Gruppe exklusive der erstmalig at equity konsolidierten Getränkeaktivitäten liegt zum 31. Dezember 2009 bei 40,63%. Das Bier- und Getränkegeschäft lief „gut". |
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