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EHINGEN: Berg-Brauerei erneuert komplette Abfüllanlage |
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Dienstag, 9. März 2010 |
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Die Privatbrauerei Zimmermann in Berg bekam diese Woche ihre neuen Großmaschinen geliefert. Aus Maschinenfabriken in Flensburg, Neutraubling und Aalen kam eine neue Krones Flaschenfüllanlage, eine Etikettiermaschine mit Kamerasystem sowie eine Flaschenwaschanlage. Kommende Woche sollen die neuen Anlagen bereits in Betrieb gehen. Die alten Anlagen, die zwischen 17 und 40 Jahren alt waren, waren gerade bei der Befüllung und Etikettierung der Brauereieigenen Bügelflaschen nicht optimal. Die neue Anlage dagegen soll nicht nur das perfekt lösen, sondern sie spart auch noch Reinigungsmittel und jeweils 30% Energie und Frischwasser, und sie kann bis zu 10 000 Flaschen pro Stunde abfüllen. Bei einer Produktion von derzeit rund 5000 bis 6000 Kisten pro Tag hat die Brauerei damit auch noch Produktions-Reserve. |
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NIEDERLANDE: Heineken startet Aktienrückkauf zur Finanzierung der Femsa Übernahme |
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Montag, 8. März 2010 |
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Der niederländische Braukonzern Heineken N.V. kündigte am Montag an, seinen groß angelegten Aktienrückkauf zu starten. Mit den Aktien soll ein Teil der Übernahme der mexikanischen Femsa Cerveza finanziert werden. Der Aktienrückkauf läuft über drei Monate. Heineken möchte Femsa Cerveza für 3,8 Mrd. Euro kaufen. Durch die Übernahme würde Heineken auf dem mexikanischen und dem brasilianischen Biermarkt eine Spitzenposition einnehmen. |
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MÜNCHEN/WEIHENSTEPHAN: Wirbel um Weihenstephaner Diplombraumeister und Brauingenieur |
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Samstag, 6. März 2010 |
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Die Pressemitteilung der TU München in der letzten Woche, den bisherigen Diplombraumeister-Studiengang in die neu geschaffene Studienstruktur der Bachelor- und Masterstudiengänge zu integrieren, hat in der Branche für Aufregung gesorgt. So legt die VLB Berlin Wert auf die Tatsache, dass „die Durchstiegsmöglichkeit vom Lehrberuf bis zur Promotion“ kein „internationales Alleinstellungsmerkmal“ der Ausbildung in Weihenstephan ist, sondern bei der VLB eine seit Jahrzehnten erfolgreich gelebte Praxis darstellt (siehe separate Pressemitteilung). Auch die (ehemalige Fach-) Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) scheint von dem neuerlichen Vorstoß der TU München überrascht worden zu sein. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der „Brauwelt“ mit Prof. Hermann Heiler, dem Präsidenten der Hochschule, die bisher auf dem Weihenstephaner Berg in friedlicher Koexistenz mit der TU München residiert, kündigte dieser für das Wintersemester 2010 ebenfalls ein anwendungsorientiertes Studium zum „Weihenstephaner Brauingenieur“ an. Für den neuen Studiengang, der stark an den Bedürfnissen des Mittelstands ausgerichtet wird, sollen fünf bis sechs Professorenstellen und deren Mitarbeiter eingestellt werden. |
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DEUTSCHLAND: Carlsberg erweitert Gebindevielfalt durch 24 x 0,33l - Kasten |
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Donnerstag, 4. März 2010 |
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Carlsberg will mit der Einführung eines 24x0,33l-Kasten seine internationale Premiummarke „auf Nachfrage des Marktes“ erweitern. Das relevante Standardgebinde bediene die Bedürfnisse der Konsumenten im Handel damit noch besser, so Carlsberg Deutschland. Der neue silbergraue 24x0,33l-Kasten mit der klassischen Carlsberg-Vichy-Flasche biete eine großzügige Brandingfläche und garantiere gute Sichtbarkeit der Marke in der Kastenstraße. Der 24x0,33l-Kasten wird ab Ende März in die Auslieferung gehen. Die Liefereinheit sind 40 Kästen auf Europalette. |
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BELGIEN: AB InBev meldet leicht rückläufiges Biervolumen; Umsatzsteigerung um 5% in 2009 |
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Donnerstag, 4. März 2010 |
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Der weltweit größte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev hat am Donnerstag die Zahlen für das vierte Quartal und das Jahr 2009 vorgelegt. Demnach hat AB InBev im vierten Quartal den Gewinn dank Einsparungen und Wachstum in Lateinamerika gesteigert, die Markterwartungen dabei aber verfehlt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), bereinigt um Sondereffekte erhöhte sich auf 3,12 Mrd USD nach 2,81 Mrd USD im Vorjahreszeitraum. Trotz eines leicht rückläufigen Biervolumens wuchs der Umsatz um 5% auf 9,3 Mrd. USD. Vor allem in den USA, dem größten Markt des belgischen Konzerns, habe das Unternehmen mit Marken wie Budweiser und Stella Artois in der Rezession weniger Bier verkauft. In Nordamerika sank der Bierabsatz um 5,5%. Allerdings hätten dies florierende Geschäfte in Brasilien ausgleichen können. |
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AUGSBURG: Brauhaus Riegele muss mehrere hunderttausend Euro Bußgeld zahlen |
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Donnerstag, 4. März 2010 |
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Die Augsburger Brauerei Riegele muss ein Bußgeld von mehreren hunderttausend Euro an die Stadt zahlen, weil Riegele ohne Genehmigung auf dem denkmalgeschützten Gelände der Brauerei Erdarbeiten vorgenommen hatte. Auf dem Areal, auf dem Riegele eine neue Lagerfläche für Leergut entstehen lassen wollte, werden wichtige archäologische Funde vermutet. In einem weiteren Bescheid wird der Chef des Brauhauses Riegele, Dr. Sebastian Priller, als persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter auch persönlich zur Kasse gebeten. Eine konkrete Summe wurde nicht genannt. Die Brauerei habe gegen den Bußgeldbescheid Widerspruch eingelegt. Die Forderungen der Stadt seien extrem überzogen, so Priller, sie stünden in keinem Verhältnis zur Bausumme von rund 30 000 Euro. |
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HOF: Zeltbräu stellt Insolvenzantrag |
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Donnerstag, 4. März 2010 |
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Die oberfränkische Privatbrauerei Zelt hat am Donnerstag Insolvenzantrag gestellt. Dies wurde durch eine Sprecherin des Insolvenzgerichts bestätigt. Schon seit längerem hatte es Gerüchte um eine Schieflage der Privatbrauerei gegeben. Ob und wie es weitergehen wird, konnte Brauereiinhaber Lars Bredow nicht sagen. Grund für den Insolvenzantrag seien gescheiterte Finanzierungsverhandlungen mit der Hausbank gewesen, so Bredow. Nun wolle er gemeinsam mit dem vom Gericht zu bestimmenden Insolvenzverwalter eine Lösung für die seit 153 Jahren bestehende Brauerei suchen. Zuletzt waren bei Zeltbräu noch zehn Mitarbeiter beschäftigt. |
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ÖSTERREICH: Ottakringer strukturiert Vorstand um |
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Mittwoch, 3. März 2010 |
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Die Ottakringer Getränke AG gab am Mittwoch bekannt, dass es infolge der 2009 beschlossenen und durchgeführten Umstrukturierung der Ottakringer Unternehmensgruppe zu einer Veränderung im Vorstand gekommen sei. Mag. Siegfried Menz leitet demnach seit 1. März 2010 die Ottakringer Getränke AG. Christiane Wenckheim werde sich ab sofort ausschließlich auf die Leitung der Ottakringer Brauerei AG konzentrieren. Im September letzten Jahres war die Fusion der Ottakringer Brauerei AG und der Vöslauer AG zur neu gegründeten Ottakringer Getränke AG bekannt gegeben worden. Dadurch entstand Österreichs einziger börsenotierter Getränkehersteller mit einem Umsatzvolumen von gut 200 Millionen Euro und mehr als 500 Mitarbeitern. |
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AUGSBURG: Hasen-Bräu baut neue Brauerei bis 2011 |
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Dienstag, 2. März 2010 |
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Die Hasen-Bräu in Augsburg, die über die Nürnberger Tucher Bräu zur Radeberger Gruppe gehört, plant einen Brauereineubau auf dem Gelände des ehemaligen Augsburger Schlacht- und Viehhofs an der Berliner Allee. Der Neubau und die Brauereianlagen sollen in die historische Bausubstanz der Pferdeverkaufshalle, die für 1,2 Millionen Euro restauriert wird, integriert werden. Insgesamt 30.000 hl Kapazität für die Hasenbräu-Marken „Extra“, „Helles“ und „Weißer Hase“ sollen bis Mitte 2011 auf dem 1.100 Quadratmeter großen Gelände entstehen. Die ehemals 300.000 Hektoliter große Brauerei braut derzeit noch rund 50.000 Hektoliter Eigenmarke. Der Neubau wurde notwendig, da die Hasen Bräu auf dem angestammten Gelände keine Abfüllung mehr unterhalten konnte und die Brauereiimmobilie in Augsburg nach wie vor im Besitz der Münchner Inselkammer-Gruppe, des Alteigentümers der Tucher Bräu, ist. |
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ÖSTERREICH: Gösser investiert eine halbe Million Euro in Standort Leoben |
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Montag, 1. März 2010 |
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Die Österreichische Brauerei Göss, die dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, investiert derzeit in ihren Standort Leoben eine halbe Million Euro in die weitere Modernisierung. „Wir wollen die erste grüne Brauerei werden und mit den Ressourcen Wasser, Elektrizität und Wärme sparsam umgehen. Die Wärmeerzeugung soll völlig vom Verbrauch fossiler Brennstoffe wegkommen und nur mehr mit erneuerbarer Energie funktionieren", so Braumeister Andreas Werner. Die Emission von treibhausrelevantem CO2 sei in den vergangenen fünf Jahren bereits um die Hälfte reduziert worden. „Wir wollen auf Null kommen. Das sehe ich als eine der Standortstärken für die Zukunft," so Werner weiter. Zudem passe ein hoher Level im industriellen Umweltschutz gut ins Gesamtkonzept der Brauerei. |
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