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JEVER: Jever-Geschäftsführer verlässt das Unternehmen

Wolfgang Speth, Jever-Geschäftsführer und regionaler Vertriebsdirektor der Radeberger Gruppe, wird „aus privaten Gründen“ im Sommer 2010 das Unternehmen verlassen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, wolle Speth nach fünf Jahren Dienstzeit als Geschäftsführer des Friesischen Brauhauses zu Jever in seine Heimatstadt Hamburg zurückkehren und sich dort einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Ein Nachfolger wurde offiziell noch nicht bekannt gegeben. Über die Nachfolge werde das Unternehmen zu „gegebener Zeit“ informieren, hieß es dazu in einer Pressemitteilung.

Das Friesische Brauhaus zu Jever wurde 1848 von Diedrich König gegründet. Nach seinem Tod 1867 verkaufte sein Sohn die Brauerei anTheodor Fetköter, der den kleine Familienbetrieb in eine für die damalige Zeit bereits große Brauerei verwandelte. Nachdem der Sohn Theodor Fetköters, der mittlerweile die Leitung der Brauerei übernommen hatte, im ersten Weltkrieg fiel, wurde das Brauhaus 1922 an die Hamburger Bavaria-St. Pauli-Brauerei verkauft. 72 Jahre lang verblieb die Brauerei in Jever im Besitz der Hamburger, die die Marke im Laufe der Zeit zu einer überregionalen Bedeutung führte. Nach verschiedenen Besitzerwechseln der Mutterbrauerei wurde das Friesische Brauhaus im Jahr 1994 an die Dortmunder Brau & Brunnen-Gruppe verkauft, die ihrerseits seit Anfang 2005 ein Teil der Radeberger Gruppe innerhalb des Oetker-Konzerns ist.


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