ITALIEN/SÜDTIROL: Brauerei Forst mit neuem Kaufmännischen Direktor
Die Südtiroler Spezialbier-Brauerei Forst AG hat einen neuen Kaufmännischen Direktor: Es ist der Bozner Franz Josef Viehweider, dem neben der Kaufmännischen Direktion auch der Posten des Verkaufsleiters für Südtirol anvertraut wurde. Über seine neue berufliche Herausforderung sagt Viehweider: „Forst ist eine der Marken in Südtirol mit dem wohl höchsten Bekanntheitsgrad. Mit der Verkaufsdirektion dieses Traditionsunternehmens betraut worden zu sein ist eine sehr verantwortungsvolle und spannende Aufgabe.“
Der 42-jährige begann seine berufliche Karriere beim Getränkefachgroßhändler L. Agostini & Co. in Bozen. Danach folgte eine siebenjährige Auslandserfahrung bei der Firma Luis Gasser GmbH in Deutschland, wo er zuerst als Junior-Vertriebsleiter und später als Vertriebsleiter tätig war. 2001 wechselte er dann zur A. Loacker AG. Beim Rittner Waffelhersteller war er zuerst für den Vertrieb in die deutschsprachigen Nachbarländer zuständig und erhielt dann nach und nach neue Kompetenzen. In den letzten vier Jahren leitete er den Vertrieb in Europa.
„Herr Viehweider bringt jene fachliche Kompetenz und berufliche Erfahrung mit, dank welcher Forst den bisherigen Erfolgsweg gefestigt weiterschreiten kann“, erklärt Margherita Fuchs von Mannstein, Geschäftsführerin der Spezialbier-Brauerei Forst.
Franz Josef Viehweider ist verheiratet und hat drei Töchter.
Die Brauerei Forst AG (ital. Birra Forst S.p.A.) ist die größte Brauerei Südtirols und setzt pro Jahr rund 700.000 Hektoliter Bier ab. Der Umsatz liegt bei knapp 120 Millionen Euro. Seit ihrer Gründung im Jahr 1857 hat die Brauerei alle historischen und politischen Umbrüche Südtirols miterlebt. Heute ist die Brauerei eine der wenigen Privatunternehmen auf einem Markt, der von Ketten und Konzernen dominiert wird. Dieser Erfolg wird zum größten Teil den Frauen der Inhaberfamilie Fuchs zugeschrieben, die seit Generationen das Unternehmen leiten. Bereits die Urgroßmutter sei sehr präsent im Unternehmen gewesen, berichtet Margherita Fuchs von Mannstein, die heutigen Brauereichefin. Die Großmutter habe den Betrieb durch eine der härtesten Zeiten geführt, als nach dem ersten Weltkrieg Südtirol von Österreich abgetreten werden musste und Teil Italiens wurde. Mit einem Schlag sei der Handel mit Österreich und Deutschland zusammengebrochen und die Rohstoffquellen, vor allem die Beschaffung von Hopfen aus Deutschland, versiegten. In jener Zeit musste man Brennnesseln als Bitterstoffe zugeben.
Prägend für die Brauerei war auch die Mutter von Fuchs von Mannstein, die lange Jahre bis ins hohe Alter die Brauerei führte. Nun sind die beiden Töchter Margherita und ihre Schwester Celina am Ruder. Und die nächste Generationen von Frauen in der Familie stehen auch schon in den Startlöchern: Auch Margherita hat zwei Töchter, von denen eine wiederum zwei Mädchen hat.
Das Engagement von Frau Margherita Fuchs von Mannstein wurde vor zwei Jahren von der Wirtschaftsredaktion des Südtiroler Tagblattes gewürdigt als die Brauereichefin als erste Frau mit dem Titel „Managerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
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Liebe Forst Brauerei.
bei unseren Reisen nach Südtirol (Schlerngebiet, Völs) hatte ich das Forst – Bier genossen.
Da macht die Zunge hoppsasa !!!
Herzliche Grüße von Jürgen Caspereit
Sehr geehrter Herr Caspereit, als Biergenießer sind Sie bei unserem Nachrichten-Service goldrichtig. Der guten Ordnung halber möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir nicht die Brauerei Forst sind, sondern ein Malzlieferant vieler deutscher und international tätiger Brauereien.
Prost,
Ihre GlobalMalt Nachrichtenredaktion