Globalmalt

HOF: Zeltbräu Hof aus der Insolvenz gerettet

Die kleinste der letzten drei verbliebenen Hofer Brauereien, die Zeltbräu Hof, scheint aus der Insolvenz gerettet zu sein. Insolvenzverwalter Gunther Neef hat die Privatbrauerei Zelt GmbH an einen Investor übertragen. Beim dem neuen Eigentümer der Zeltbräu handelt es sich Medienberichten zufolge um die „ES Brau & Water GmbH”, hinter der die Unternehmerfamilie Schneider aus Helmbrechts steht. Schneider sagte, er wolle „langfristig und kräftig in die traditionsreiche Hofer Brauerei investieren“. Mit dem Verkauf der Brauerei sind nicht nur die acht verbliebenen Arbeitsplätze gesichert, sondern auch der Fortbestand des traditionellen Schlappenbieres. Der Kaufpreis für das seit 153 Jahren bestehende Unternehmen wurde nicht genannt.

Die Zeltbräu hatte Anfang März diesen Jahres Insolvenzantrag gestellt. Brauereiinhaber Lars Bredow nannte damals „gescheiterte Finanzierungsverhandlungen mit der Hausbank“ als Ursache für den Antrag. Er wurde anschließend wegen „vorsätzlicher verspäteter Insolvenzantragstellung“ in zwei Instanzen vom Amts- und Landgericht Hof zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Bredow wird vorerst bei der Zeltbräu als Braumeister bleiben, heißt es.

Insolvenzverwalter Neef von der bundesweit tätigen Kanzlei Kübler hat mit dem Verkauf der Zeltbräu den Erhalt der zweiten Brauerei in Oberfranken gesichert. Erst vor einigen Monaten verkaufte er die Bürgerbräu Naila aus der Insolvenz heraus an einen Unternehmer aus der Region.


« Back
 

Kommentare

  1. kaschper sagt:

    Der Insolvenzverwalter hat gar nichts gerettet…er hat letztendlich den Bock zum Gärtner gemacht!! So ist es!

Hinterlasse einen Kommentar