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HALLERTAU: Größtes deutsches Anbaugebiet verliert 32 Hopfenbaubetriebe

Ohne Hopfen kein Bier. Im Jahr 2010 verzeichnet die Hallertau 32 Hopfenbaubetriebe weniger. Insgesamt gibt es dort laut Angaben des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer e.V. noch 1.164 Betriebe, die 15.387 ha bewirtschaften. Das sind 86 ha weniger als im Jahr zuvor. 15.174 ha sind ertragsfähig. In Elbe-Saale sank die Flache bei konstanter Betriebszahl von 29 um 8 ha auf 1.379 ha. In Tettnang gab es einen Flächenzuwachs von 4 ha auf 1.226 ha, wobei die Betriebszahl um 3 auf 165 ha sank. In Spalt werden 376 ha angebaut, im Raum Bitburg 20 ha. Insgesamt ging die Zahl der Betriebe bundesweit um 38 auf 1.435 Betriebe zurück. Die Fläche reduzierte sich um 87 ha auf 18.386 ha. Im Mai wurden 3.00 ha durch Hagelschäden zerstört. Die erwartete Ernte 2010 soll bei knapp 30.000 to liegen rund 4 Prozent weniger als im Jahr zuvor.


Allerdings spielt im Hinblick auf die Weltalphaproduktion auch die Volksrepublik China zunehmend eine Rolle. Dort stieg die Hopfenanbaufläche von rd. 5.000 ha im Jahre 2007 auf rd. 7.000 ha im Jahre 2009. Angeblich ist man in China in diesem Jahr mit der Hopfenanbaufläche wieder bei rd. 5.000 ha, also dem Flächenniveau von 2007 angelangt, so Otmar Weingarten, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer und des Hopfenpflanzer Verbandes Hallerlau e. V.

Quelle: www.infodienst.de


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