FREIBERG: Freiberger Brauhaus investiert in neue Leerflaschen-Sortieranlage
Die Freiberger Brauhaus GmbH, die zur Radeberger Gruppe gehört, hat am Donnerstag, nach einer mehrwöchigen Testphase, eine neue Leerflaschensortieranlage während einer Beiratsberatung der Brauhaus-Gesellschaft durch Mittelsachsens Landrat Volker Uhlig (CDU) offiziell in Betrieb genommen. 1,2 Millionen Euro hat die Brauerei in diese neue Anlage investiert. „Die Investition war notwendig geworden, um die Effizienz unserer Abfüllung zu erhöhen.” erläutert Steffen Hofmann, Geschäftsführer des Freiberger Brauhauses. Mit der neuen Anlage werden 4.200 Kästen pro Stunde sortiert, das entspricht 85.000 Flaschen pro Stunde.
Den Zuschlag für den Bau der Anlage, erhielt die Beyer Maschinenbau GmbH aus Roßwein.
Die neue Sortieranlage zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus. Der sogenannte Selektivpacker dient zum einem als Auspacker für Leerflaschen zur Abfüllung und zum anderen zum Sammeln und Tauschen von Fremdflaschen, deren Anteil momentan bei 20% liegt. Sortiert wird nach Flaschenform, Farbe, Kontur und Größe. Die Kastenerkennung erfolgt anhand des Logos. Die Erkennungsgenauigkeit von Fremdflaschen in den Kästen liege durch die moderne Technik bei fast 100%. „Pro Takt werden 16 Kisten ausgepackt, aussortiert oder direkt zur Abfüllanlage transportiert”, erklärt Gerd Groß, verantwortlich für den technischen Vertrieb bei der Beyer Maschinenbau GmbH in Roßwein.
„Gerade im wettbewerbsintensiven Markt sind heute Qualität, Schnelligkeit und Kostenoptimierung entscheidende Erfolgsfaktoren. Mit der neuen Sortieranlage und ihrer fortschrittlichen Funktionalität haben wir auf diese Marktanforderung reagiert”, erläutert Prof. Michael Esslinger, Geschäftsführer Technik, Freiberger Brauhaus.
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