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EPPELHEIM: Essenzenhersteller Wild verkauft Firmenanteile an Finanzinvestor KKR

Der Aromen- und Essenzenhersteller Rudolf Wild GmbH & Co. KG aus Eppelheim bei Heidelberg möchte an die Börse gehen und verkauft daher rückwirkend zum 1. Januar einen Minderheitsanteil seiner Firmenanteile an den Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) . Wie Wild heute mitteilte, sollen die Aktien innerhalb der nächsten fünf Jahren am Aktienmarkt platziert werden, um die weltweite Expansion des Unternehmens voranzutreiben. Der 68-jahre alte Eigentümer, Hans-Peter Wild, will dem Unternehmen weiterhin vorstehen und das operative Gesachäft weiterführen. Die ebenfalls Wild gehörenden SiSi-Werke, die das Produkt "Capri-Sonne" herstellen, sind von dem Verkauf nicht betroffen.

Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) ist eine bedeutende Beteiligungsgesellschaft (Private Equity Investment) mit Firmensitz in New York City. Gegründet wurde KKR 1976 von Jerome Kohlberg, Jr., Henry Kravis und George R. Roberts. KKR hält seine Beteiligungen an Industriefirmen gewöhnlich für den Zeitraum von etwa sechs bis sieben Jahren. In dieser Zeit wird die Firma profitabel gemacht und mit den Erträgen das für den Kauf aufgenommene Fremdkapital bedient. Nach erfolgter Restrukturierung wird die Firma im Rahmen eines Börsengangs oder eines Verkaufs an Dritte weiterveräußert.

Rudolf Wild , der Vater des heutigen Firmeninhabers, gründete im Jahr 1931 das Zick Zack Werk als Vorläufer des heutigen Firmenimperiums. 1974 trat dann der Sohn Dr. Hans-Peter Wild in das Familienunternehmen ein und leitete die internationale Expansion ein. Bereits im Jahr 2007 kündigte Wild an, dass die Zukunft des Unternehmens auf dem Kapitalmarkt zu sehen sei. Bis 2010 sollten die zu Wild zählenden Unternehmen in Europa für das „Going Public“ vorbereitet sein, was durch den jetzt bekannt gegebenen Schritt ermöglicht wird.


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