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EINBECK: Einbecker Brauhaus meldet deutlichen Verlust in 2010 und neuen Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2010 setzte die Einbecker Brauhaus AG 770.679 hl (Vorjahr 797.983 hl) Getränke ab. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Gesamtabsatz der Einbecker Brauhaus AG ist in 2010 um 3,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Auf Bundesebene ging der vergleichbare Absatz um 1,7% zurück. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 42.398 (Vj. TEUR 44.763).

“Die Einbecker Brauhaus AG hat sich im Geschäftsjahr 2010 nicht am ruinösen Preiswettbewerb beteiligt, um damit im schrumpfenden Biermarkt Marktanteile über Preisaggressivität zu sichern”, so das Unternehmen. Diese Entscheidung habe insbesondere im 2. Halbjahr 2010 bei anhaltender Preisaggressivität des Wettbewerbs zu deutlichen Absatzverlusten geführt, gleichzeitig aber die Preisstabilität der eigenen Marken gewährleistet. Die strategischen Marken Einbecker Brauherren Pils und die Bockbiere haben insgesamt nahezu den Absatz des Vorjahres erreicht. Kosteneinsparungen in fast allen Bereichen konnten die negativen Auswirkungen aus den Absatzverlusten nicht kompensieren.

Das Geschäftsjahr 2010 der Einbecker Brauhaus AG schließt mit einem Fehlbetrag von TEUR 1.871 ab. Auf Grund des vorhandenen Gewinnvortrages ergibt sich für die Einbecker Brauhaus AG ein Bilanzverlust in Höhe von TEUR 1.313.

 

Wechsel im Vorstand

Herr Bernhard A. Gödde, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG für Marketing PR und Vertrieb, hat dem Aufsichtsrat mitgeteilt, über den 31. Dezember 2011 hinaus nicht mehr für das Unternehmen zur Verfügung zu stehen.

Weiterhin hat der Aufsichtsrat beschlossen, Herrn Walter Schmidt, langjähriger Geschäftsführer der Dithmarscher Brauerei Karl Hintz GmbH & Co. KG, zum 01. Juli 2011 zum Vorstand zu bestellen.

 

Grundstücksverkauf

Im April 2011 wurde durch die Göttinger Brauhaus AG (100%-iges Tochterunternehmen der Einbecker Brauhaus AG) ein Teil des ehemaligen Brauereigrundstücks der Göttinger Brauhaus AG in Göttingen veräußert. Der daraus resultierende Buchgewinn in Höhe von ca. TEUR 850 entfaltet in der Gewinn- und Verlustrechnung der Einbecker Brauhaus AG wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ergebniserhöhende Wirkung.

 


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Kommentare

  1. Bernd Reichel sagt:

    Einige Aktionäre sind davon überzeugt, dass die Gehälter nicht inline und nicht konkurenzfähig(=niedrig genug) sind, weil das Einbecker Brauhaus 64 000 Euro im Jahr an jeden Mitarbeiter bezahlt. Kulmbacher bezahlt richtigerweise 46 000 Euro im Jahr. Herr Gödde und Herr Gauss versprechen den Aktionären auf absehbare Zeit nicht einen einzigen Cent. Die Aktionäre sind die Dummen und die Mitarbeiter verdienen allzu reichlich und fülen sich die Taschen mit Geld und haben in Einbeck niedrige Kosten und Ausgaben. Die Mitarbeiterzahl wird nicht an den rückläufigen Umsatz angepasst. Vielleicht wird das Einbecker Brauhaus ein Juniorpartner von der Ditmarscher Brauerei. Die Mitarbeiter sind nicht so gut, wie das Herr Gauss behauptet. Es reicht aus, einige Behälter zu vergrössern. Dann kann man einige überflüssige Mitarbeiter entlassen, die nur angeblich so gut und fleissig sind. Ich glaube nicht an diesen Schwindel. Herr Kolmar von der Oettinger Brauerei sagt, dass eine Braustätte mit 2 Millionen Hektoliter optimal ist. Leider har das Einbecker Brauhaus nicht genügend Kunden. Ich hatte empfohle, die Gehhälter inline zu bringen und auf das Niveau von der Kulmbacher und der Frankfurter Brauerei abzusenken. Die NGG mit Hauptsitz in Hamburg hat kein Interesse am Überleben vom Eimnbecker Brauhaus. Ein Aktionär sagte, dass der Chef von NGG einseitig einige Grossbrauereien bevorzugt und dass er im Aufsichtsrat Holsten, eines Hamburger Brauereikonzerns gutes Geld verdient. Vielleicht asuch nur, bevor Holsten an CVasrlsberrg verkauft wurde. Je schlechter es dem Einbecker Brauhaus geht, umso besser für NGG. Vor kurzem stand ein Artikel in einer Zeitung über den Boss von NGG: Er hat eine Jahreskarte der Deutschen Bahn, ein Ticket der Lufthansa wohl und einen repräsentativen Dienstwagen, den er wohl auch privat nutzt, wenn er dazu Zeit hat. Wir sollen Kellnern und Zimmermädchen reichlich Trinkgeld geben. Ich dagegen kaufe in einem Supermarkt ein und übernachte zu Hause oder in einer Jugendherberge. So etwas ist für einen Gewerkschaftler nicht standesgemäss, aber für einen Lehrer oder Wanderer. So macht sich NGG auf unsere Kosten ein angenehmes Leben. Ein Betriebsrat von Einbecker verdient sich zusätzlich Geld in einem Krankenhaus im Landkreis Northeim wohl, statt fleissig für Einbecker zu arbeiten. Ich meine, so ist das nicht in Ordnung. Vielleicht wird Einbecker Juniorpartner der Dithmarscher Brauerei. Ralf meint, dass das Einbecker Braughaus bald die Produktion von Bockbier aufgibt, weil die Nachfrage zu gering ist. Man sollte die Mitarbeiter fragen, was sie machen, wenn Einbecker pleite ist. Wir kennen das ja von Herrenhäuser. Auch Härke in Peine steht schlecht da.

  2. harald schäfer sagt:

    Das ist das Dämlichste, was ich bisher zum Thema Einbecker Brauhaus gelesen habe! Fast jeder in der Brauerei wäre froh, wenn er 64000€ p.a. bekäme!

  3. Harald Schäfer sagt:

    Der Kommentar von Herrn Reichel ist an Unkenntnis nicht zu überbieten. 64.000,00€ sollen Mitarbeiter des Brauhauses p.a. erhalten? Das wären 5333,33 € mtl. Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Auch die unqualifizierten Angriffe auf die Gewerkschaft NGG sind durch keinerlei Sachkenntnis getrübt!Der Hinweis auf Herrenhäuser verbietet sich. Herr Middendorf war nicht in der Lage, einen Betrieb anständig zu führen! Dazu fehlen ihm neben betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen nicht nur die soziale Kompetenz, sondern auch das nötige Feingefühl im Umgang mit Kunden u. ä. m.

  4. S. H. sagt:

    WOHER hat Herr Reichel seine Informationen?! Er soll mir nur einen “einfachen” Arbeiter oder Angestellten der Einbecker Brauhaus AG nennen, der 64 T-Euro p.a. bekommt. Ich kenne jedenfalls keinen. Und auch der Rest seines Statements ist unter aller Kanone. Unsauber recherchiert und höchstgradig geschäftsschädigend. Na ja, wenn´s überhaupt einer ernst nimmt. Übelstes unterstes Niveau, pfui!

  5. Der der Lesen kann sagt:

    So ganz verkehrt liegt Bernd Reichel gar nicht. Lt. Geschäftsbericht 2010 beträgt der Personalaufwand 10.561.000 € /durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter 180. Das Eregebnis beträgt somit = 58.672 €/ je Mitarbeiter. Zieht man die Bezüge der Vorstände hier mal rechnerich ab (431.000 €)= 10.130.000 €, dann betragen die Jahreslohnkosten je Mitarbeiter 56.277 €. Geht man noch weiter in die Tiefe,
    kann man lesen, dass zum 31.12.2010 insgesamt 164 Mitarbeiter als Vollbeschäftigte eingesetzt waren. Das bedeutet, dass je Mitarbeiter
    (ohne Vorstandsbezüge) 61.768 € = 5.147 € mtl. gekostet hat. Natürlich nicht jeder Mitarbeiter die gleiche Höhe, das ist nur der rechnerische Durchschnitt.
    Also Fazit: “Das Damlichste”(Zitat)ist es aus meiner Sicht wohl nicht !

  6. S.H. sagt:

    Und wie viele von den 164 Mitarbeitern sind “einfache” Mitarbeiter und wie viele in höheren Positionen?! DAS soll Hr. Reichel auch mal bedenken. Die Leute, die die ausführenden Tätigkeiten ausüben – also der sogenannten “Kleine Mann”, träumen von einem Gehalt, dass auch nur annähernd an 61 oder 64 T-€ heran reicht. Da ist niemand überheblich oder gierig oder faul. Wenn man sich mal anguckt, wie der Schnitt der allgemeinen Betriebszugehörigkeit ist, dann kann man sich vorstellen, wie viel Herzblut jeder einzelne Mitarbeiter in das Produkt “Einbecker Bier” legt und wenn man dann einen Artikel, wie den von Herrn Reichel zu lesen bekommt, ist das ein Schlag ins Kontor eines jeden Einzelnen. Es ist höchstgradig verletzend, alle über einen Kamm zu scheren und zu verteufeln. Und bis heute weiß ich noch immer nicht, WER vom BR noch zusätzlich in einem Krankenhaus arbeiten soll. Fakt ist, wenn jemand ein Problem hat, ist der BR uneingeschränkt für einen da und hilft, so gut er eben kann.

  7. S.H. sagt:

    Herr Reichel hätte vielleicht noch schreiben sollen, dass jeder Mitarbeiter Kosten in Höhe von 64 T-Euro verursacht. Und selbst dass ist nicht realistisch, vergleicht man die Personen in den einzelnen Lohngruppen. Sicherlich gibt es da Verbesserungsbedarf, aber pauschal ALLE in einen Topf zu werfen, das ist sehr abwertend und abschätzig gegenüber den fleißigen Arbeitern und Angestellen, denen die Brauerei wirklich am Herzen liegt!
    So liest es sich, als würde jeder 64 T-€ auf sein Konto überwiesen bekommen. DAS ist dann aber doch ein himmelweiter Unterschied, oder?

  8. Tobias N. sagt:

    Ich denke, dass Konzept der mittelständischen kleinen Brauereien wird sich in den meisten Fällen selbst erledigen. Im Preiskampf können sie einfach mit den Großen nicht mithalten,wir alle kennen die Preise mit denen zurzeit die großen Fernsehbiere werben, wurde dann in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht, wird es oft eng. Wir haben es bei Herrenhäuser gesehen, auf deren Zukunft ich auch gespannt bin, wenn das frische Geld aus Kreditlinien hinfort ist, obwohl ich denke, dass Herri ohne Altlasten als alleinige Brauerei in Hannover Potential hat, ob Wittinger das umsetzen kann weiß ich nicht. … Trotzdem wünsche ichh all den Regionalen viel Glück auf dem hart umkämpften Markt, einfach ist da nichts. MfG Tobi

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