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DEUTSCHLAND: Bierabsatz bricht im April zweistellig ein

Der deutsche Gesamtbierabsatz hat im April ein deutliches Absatzminus im prozentual zweistelligen Bereich hinnehmen müssen. 11 Prozent minus im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeuten einen Verlust von 1,082 Mio. hl auf 8,731 Mio. hl. Bezogen auf den Jahresverlauf 2010 ergibt sich ein Minus von 2,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nunmehr rund 29,66 Mio. hl. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sind die Werte noch krasser. Hier gab es im April ein Minus von 14,4% auf 7,31 Mio. hl und minus 4,5% im Jahresverlauf 2010 auf 25,2 Mio. hl. Für den Wonnemonat Mai rechnen Experten mit weiteren Verlusten. Das Wetter spielt nicht richtig mit ist einer der Hauptgründe.

Den höchsten prozentualen Einbruch beim Bierabsatz erlebte im April das Bundesland Sachsen-Anhalt: – 28,2%. Nur in Berlin/ Brandenburg gab es ein glimpfliches einstelliges Absatzminus mit 0,7%. Kein Bundesland lag im Plus.

Auch die Biermischgetränke liegen im deutlichen Minus. Im April sank ihr Absatz um 20,9% auf 393.483 hl; im Jahresverlauf um 8,5% auf rund 1,07 Mio. hl.

Erfreulich dagegen der Bierexport in die große weite Welt: Er legte im April um 12% auf 1,403 Mio. hl zu, verbesserte sich im Jahresverlauf um 8,6% auf über 4,4 Mio. hl.

Mit einem Anteil von 55,2% in 2009 bestimmt im Handel nach wie vor die Sorte Pils das Geschäft (2008: 55,6%). Exportbier und Weizen hielten sich mit 10,1% und 7,9% im Handel stabil. Als Aufsteiger des Jahres gilt "Alkoholfrei". Es verbesserte seinen Anteil um 11,1% auf 3,3%. Der Mehrweganteil der Bierbranche liegt bei 95,3%.

Quelle: www.infodienst.de


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