DEUTSCHLAND: AB InBev entscheidet über Bierpreiserhöhung erst später
Der weltgrößte Brauereikonzern AB InBev, der auch in Deutschland mit Brauereien und Biermarken wie Beck’s, Hasseröder und Franziskaner Weißbier präsent ist, möchte erst in den nächsten sechs Monaten über eine mögliche Bierpreiserhöhung entscheiden. “Die Brauer stehen stark unter Druck wegen stetig steigender Rohstoff-, Verpackungs- und Energiepreise”, sagte Vorstandschef Carlos Brito in einem Interview der Welt am Sonntag. “Eigentlich müsste deswegen der Bierpreis erhöht werden, gerade in Deutschland, wo Bier ohnehin deutlich billiger ist als in anderen Ländern.”
Der Bierpreis werde aber vom Handel und den Kunden bestimmt und von diesen erwartet Brito kein Verständnis für die schwierige Situation der Branche. Daher könne man erst im Laufe des nächsten halben Jahres eine Entscheidung über mögliche Bierpreiserhöhungen treffen.
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