BRAUNSCHWEIG: Hofbrauhaus Wolters nach Trennung von InBev auf Erfolgskurs
Das Hofbrauhaus Wolters in Braunschweig konnte im vergangenen Jahr den Umsatz steigern und erwartet auch in diesem Jahr Wachstum. Wie Geschäftsführer Peter Lehna sagte, legte die Brauerei im vergangenen Jahr gegen den allgemeinen Branchentrend um 5% zu. Auch in diesem Jahr erwarte man an der Wolfenbütteler Straße wieder ein Plus von 2,5%. „Die Fußball-Weltmeisterschaft könnte für zusätzliches Wachstum sorgen. Außerdem läuft der Export unerwartet gut. Wir rechnen mit einer Steigerung von 300%," so Lehna weiter.
Thomas Renneke, Lehnas Geschäftsführer-Kollege sagte, die Position der Marke in der Region sei stabilisiert und ausgebaut worden. Durch Umschuldung seien die letzten Bande zu InBev gekappt worden. Diese hatte Wolters im Jahr 2003 übernommen, doch bereits drei Jahre später wurde Wolters wieder Privatbrauerei.
Auch der Sanierungsstau sei nahezu aufgelöst. Die Brauerei plane eine neue Flaschen-Abfüllanlage. Im Herbst werde sich entscheiden, ob dazu ein Anbau notwendig werde, so der Geschäftsführer.
Lehna erwartet mittelfristig weiteres Wachstum für die Brauerei. Dazu soll die neue Form der Partnerschaft mit den Fußballern der Eintracht Braunschweig maßgeblich beitragen. „Um dies zu finanzieren, haben wir unseren Sport-Etat nicht umgeschichtet, sondern aufgestockt. Die Unterstützung für kleine Vereine wird nicht verringert," so Lehna.
Ziel sei es Marktanteile von einigen Brauereien in der Region zu übernehmen, die derzeit Probleme haben. Langfristiges Ziel ist die Unternehmenssicherung, dabei die erfolgreiche Positionierung des Unternehmens in der Region zu festigen und auszubauen. Absatzpotentiale des definierten Kernmarktes sollen voll ausgeschöpft werden, bevor neue Absatzgebiete erschlossen werden, so Wolters.
Das Hofbrauhaus Wolters vertreibt als regional geprägtes Unternehmen ihre Bierspezialitäten schwerpunktmäßig im Umkreis von 70 Kilometern rund um Braunschweig.
« Back


