Brauerei Rothaus investiert über 11 Millionen
Die im Landeseigentum von Baden-Württemberg befindliche Brauerei Rothaus investiert mehr als 11 Millionen Euro in neue Anlagen und in den Ausbau ihrer Infrastruktur. So ein großer Betrag sei in den vergangenen sieben Jahren nicht in ein Projekt geflossen.
Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 11,1 Millionen Euro, sagte Vorstand Thomas Schäuble am Donnerstag in Grafenhausen. Rothaus ist eine der größten Brauereien im Bundesland, die Produktion in Grafenhausen im Hochschwarzwald ist den Angaben zufolge die größte Braustätte im Südwesten.
Gebaut werden ein neuer Drucktankkeller (4,1 Millionen Euro, Fertigstellung im April nächsten Jahres) und eine bereits fertig gestellte, robotergesteuerte Anlage zum Abfüllen von Bierfässern (2,9 Millionen Euro). Außerdem würden rund 3,1 Millionen Euro für den Umbau des Geländes vor der Brauerei samt 120 neuen Parkplätzen ausgegeben, um Platz für die vielen Brauereibesucher zu schaffen. Zu den Führungen durch die Brauerei kommen jährlich rund 20.000 Menschen.
Rothaus ist eine von bundesweit drei Brauereien in staatlicher Hand. Die rund 220 Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr 850.000 Hektoliter Bier produziert, einen Umsatz von 84 Millionen Euro und einen Gewinn von 20,6 Millionen Euro erwirtschaftet. An das Land überweist Rothaus jährlich eine Dividende von 17 Millionen Euro.
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