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BERLIN: Deutscher Gastronomiepreis 2010 für Johanna Ismayr und Klaus Kobjoll

Rund 400 Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik, der Gastronomiebranche und Gesellschaft erlebten am Montagabend im Berliner „Tipi“ die festliche Verleihung des Warsteiner Preises und des Deutschen Gastronomiepreises 2010 in den Kategorien „Food“ und „Beverage“. Mit strahlendem Lächeln nahm Gretel Weiß, Chefredakteurin und Herausgeberin der Wirtschaftsfachzeitschriften „food-service“ und „FoodService Europe & Middle East“ der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, die Auszeichnung aus den Händen von Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Warsteiner Preises, entgegen. In der Kategorie „Beverage“ zeichnete Lothar Menge, Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe und Juryvorsitzender, die Inhaberin des „Bundespressestrand“ in Berlin, Johanna Ismayr, aus. Als Gewinner des Deutschen Gastronomiepreises 2010 für den Bereich „Food“ nahm Klaus Kobjoll, Inhaber des „Schindlerhof“ in Nürnberg, die Auszeichnung entgegen.

David Bosshart: „Gretel Weiß ist die perfekte Preisträgerin“

Die Laudatio auf Gretel Weiß hielt Dr. David Bosshart, CEO des GDI Gottlieb Duttweiler Instituts im schweizerischen Rüschlikon und Autor zahlreicher internationaler Publikationen über Konsum, gesellschaftlichen Wandel, Globalisierung und politische Philosophie, der das Wirken und Schaffen der Fachjournalistin in seiner eigenen beruflichen Karriere über viele Jahre hinweg kontinuierlich verfolgen konnte. Bosshart bezeichnete Gretel Weiß „als perfekte Preisträgerin für die gesamte Gastronomiebranche.“ Sie verfüge über eine geradezu siebenfache Kompetenz, die ihresgleichen suche. „Aus Widersprüchen Energie beziehen, Verantwortung übernehmen, visionäre Blicke, unternehmerisches Handeln, Leidenschaft, Vertrauensbildung und nicht zuletzt ihre Wertschätzung all jenen gegenüber, die Gastgeber sind“, reihte Bosshart die Eigenschaften und Fähigkeiten der Gewinnerin des Warsteiner Preises aneinander. Mit seiner Einschätzung bestätigte er auch die Begründung der Jury aus Vertretern der Verbände, Wirtschaft, Presse sowie der Getränke- und Gastronomiebranche: „Gretel Weiß verdient den Ehrenpreis für ihre jahrzehntelange passionierte, analytische wie zukunftweisende fachjournalistische Begleitung der gastgebenden Branche in Deutschland und Europa.“

Deutscher Gastronomiepreis „Beverage“ für Johanna Ismayr in Berlin

Für „ihren unternehmerischen Mut und ihre Innovationskraft als Gastgeberin im Bundespressestrand in Berlin“ vergab die Jury den Deutschen Gastronomiepreis 2010 in der Kategorie Beverage an Johanna Ismayr. Die gelernte Journalistin kam nach der Wende nach Berlin und stellte fest, dass ein locker-luftiger Kommunikationstreff im Regierungsviertel fehlte, und gründete 2003 den Bundespressestrand. Das hatte offenbar auch Volker Kauder, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und noch amtierenden „Bier-Botschafter 2010“ gefallen, der Johanna Ismayr in seiner Laudatio bescheinigte, den von ihr gegründeten Bundespressestrand zu einem belebenden und festen Element im Regierungs- und Parlamentsviertel gemacht zu haben. „Ich freue mich deshalb besonders, dass sie heute für ihren unternehmerischen Mut und ihre Innovationskraft ausgezeichnet wird.“

Deutscher Gastronomiepreis „Food“ für Klaus Kobjoll in Nürnberg

Den Deutschen Gastronomiepreis 2010 in der Kategorie Food übergab Juryvorsitzender Lothar Menge an Klaus Kobjoll „für seine unternehmerische und visionäre Leistung als Inhaber und Gastgeber im Schindlerhof in Nürnberg“. Seine Vielseitigkeit und Leidenschaft stellte Laudator Bernhard Reiser, Vorjahrespreisträger Food und Inhaber „Der Reiser Genussmanufaktur“ in Würzburg, in seiner Rede heraus: „Hotelier, Gastronom, Buchautor und Managementtrainer: Klaus Kobjoll ist vieles. Er ist kreativ und visionär. Er hat die nötige Bodenhaftung und betriebswirtschaftliche Orientierung.“ Und er brenne vor Leidenschaft für die Gastgeberrolle: „Ohne dass es in einem brennt, braucht man auch kein Feuer anzuzünden“, betonte Reiser.

„Der Deutsche Gastronomiepreis strahlt auf die gesamte Branche aus“, sagte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA), in seinem Grußwort. „Die heute verliehenen Preise transportieren die Wertschätzung für Unternehmer, die Tag für Tag ihr Bestes geben – für ihre Gäste, ihre Mitarbeiter, ihre Betriebe.“ Alle Nominierten seien echte Vollblutgastronomen mit Leib und Seele. Und der Warsteiner Gruppe, so Fischer weiter, gebühre Dank dafür, dass sie mit dem Deutschen Gastronomiepreis Mut auf Bestleistungen mache, sie leidenschaftliche Gastgeber mit Herz und Verstand ins Licht der Öffentlichkeit rücke, erfolgreiches Unternehmertum auszeichne und damit – auch dem Nachwuchs – Lust mache auf Gastronomie in Deutschland.

Vorbilder finden und Ansporn geben in der Gastronomie

Die Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Preises, Catharina Cramer, und Lothar Menge, Juryvorsitzender und Verkaufsdirektor Gastronomie der Gruppe, erinnerten in kurzen Ansprachen daran, dass sowohl die Preisträger als auch die Nominierten Bernhard Rothenberger vom Auerbachs Keller in Leipzig in der Kategorie Food (http://www.auerbachs-keller-leipzig.de/) und Petros Siamitras vom Riva in Düsseldorf (http://www.riva-duesseldorf.de/) in der Kategorie Beverage für das fördernde Ziel des Deutschen Gastronomiepreises stehen: „Wir wollen mit den Preisen Vorbilder finden und Ansporn geben für unternehmerischen Erfolg in einer ebenso faszinierenden wie schwierigen Branche“, so Catharina Cramer. „Das Gleiche gilt auch für die 51 qualifizierten Kandidaten, die sich in diesem Jahr um den Preis beworben hatten“, ergänzte Lothar Menge.

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Der Warsteiner Preis – Der Deutsche Gastronomiepreis

Der Deutsche Gastronomiepreis, vormals Herforder Gastronomiepreis, hat sich seit 1994 zu einer bundesweit bedeutenden Auszeichnung der Gastronomie entwickelt und ist eine positive, Mut machende Botschaft für die gesamte Branche der Gastlichkeit. Der deutsche Gastronomiepreis wird jährlich in den Kategorien „Food“ und „Beverage“ vergeben, um die speisen- und getränkeorientierten Unternehmen gleichermaßen zu berücksichtigen. Interessierte Kandidaten können sich auf der Internetseite http://www.warsteiner-preis.de/ um die Teilnahme bewerben.

Seit 2009 vergibt die Jury zudem den Warsteiner Preis. Dieser Preis wertschätzt und ehrt Persönlichkeiten, die sich in besonderer und herausragender Weise um das Gastgewerbe verdient gemacht haben. Seine Vergabe behält sich die Jury allein vor.

Schirmherrin des Warsteiner Preises – Der Deutsche Gastronomiepreis – ist Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe. Zu den ständigen Jurymitgliedern des Warsteiner Preises zählen: Achim Becker, Redakteur Der Feinschmecker; Wolfgang Burkart, Leiter Sachon Verlag; Ernst Fischer, Präsident Deutscher Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bundesverband; Astrid Gmeinski-Walter, Leiterin der Redaktion Sonderthemen bei den Tageszeitungen Die Welt und Berliner Morgenpost; Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels; Marcellino Hudalla, Vorstand Marcellino’s AG Guides & Services; Dr. Hendrik Markgraf, Chefredakteur Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung; Lothar Menge, Vertriebsdirektor Gastronomie Warsteiner Gruppe und Vorsitzender der Jury; Ingo Reich, freier Journalist; Peter Schmidt-Feneberg, Chefredakteur PRINZ; Stefanie Theile, Fachjournalistin. Ergänzt wird die ständige Jury durch die jeweiligen Preisträger des Vorjahres. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband unterstützt den Deutschen Gastronomiepreis, weil er „die Vorbilder und Mut-Macher der Branche ins Rampenlicht stellt“.


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