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BERLIN: Berliner Brauhaus braut Papstbier

Zum Berlin-Besuch von Benedikt XVI. am 22. September hat das Brauhaus Südstern ein spezielles “Papst-Bier” kreiert. Da Weihrauch und Myrrhe nicht in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung standen, griff Braumeister Thorsten Schoppe auf die bewährten Zutaten zur Bierherstellung in Bio-Qualität zurück. Der Braumeister habe beim Brauen die Mondphasen berücksichtigt. Zusätzlich wurde das Jungbier in der Reifephase in einer Neumondnacht mit den Gregorianischen Chorälen bespielt und “beseelt”, wie das Brauhaus sagte.

Der Braumeister habe ausschließlich BIO-zertifiziertes Malz und bayerischen Bio-Hopfen aus der Hallertau verwendet. Das  Wasser wurde – ganz profan – “unter Berücksichtigung von ökologischen Gesichtspunkten, wie des kurzen Transportweges”, aus der Wasserleitung der Berliner Wasserwerke entnommen. Beim Herstellungsprozess wurde das Bier weder filtriert noch stabilisiert oder wärmebehandelt.

Das Ergebnis sei “ein naturtrübes Pils von außergewöhnlicher Qualität, welches auch von höchster Stelle stellvertretend gewürdigt werden sollte”, so der Glaube des Brauhauses Südstern.

Papst Benedikt XVI. nächtigte bei seinem Berlinbesuch in der Apostolischen Nuntiatur. Diese befindet sich in Sichtweite  des Biergartens des Brauhaus Südstern im Volkspark Hasenheide. Ob er das beseelte Bier getrunken hat, ist nicht bekannt.


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