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AU AM INN: Klosterbrauerei angeblich vor Zwangsversteigerung

Nach den massiven Problemen steht die Kloster-Bräu aus Au am Inn wohl endgültig vor dem Aus. Bereits vor einem Jahr war der Braubetrieb zwischenzeitlich eingestellt worden und der Vertrieb auf eine neue Gesellschaft übertragen worden. Im September stieg dann der aus dem Getränkehandel kommende Franz Rannetsperger und seine Frau Rita ein und übernahm mit der “Dunkles Bräuhaus Au” nur den Vertrieb des Bieres und den Betrieb des Klosterstüberls.  Hubert Gassner, aus der Inhaberfamilie, die seit 1803 die Klosterbrauerei geleitet hatte, blieb weiter als Braumeister im Unternehmen. Nachdem aber die Qualitätsprobleme nicht abrissen, Hubert Gassner einen Herzinfarkt erlitt und die Brauerei seit Februar unter Zwangsverwaltung gestellt werden musste, musste Gassner die technische Leitung an einen neuen Braumeister abgeben.  Für den Herbst wird mit einer Zwangsversteigerung gerechnet, was Gassner nur als “Schmarrn” abtut. Tatsache dürfte aber sein, dass nach den starken Absatzeinbrüchen weitere Maßnahmen zur Stabilisierung des Unternehmens notwendig sein dürften. Die Flaschenabfüllung wurde wegen dringend notwendiger Investitionen zumindest vorerst eingestellt. Klosterbräu Dunkel und Hell gibt es seitdem nur noch im Klosterstüberl und einigen weiteren Gasthäusern.


Die Kloster-Bräu Gassner Au am Inn gehört zu den vielen Brauereien, die nach der Säkularisation in Privatbesitz übergegangen sind. Bereits seit 375 Jahren wird in Au am Inn Bier gebraut. Seit 1803 war die Brauerei im Besitz der Familie Gassner.


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