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ÖSTERREICH: Frastanzer legt in 2010 leicht zu

Die Österreichische Brauerei Frastanzer hat im vergangenen Jahr ihren Nettoumsatz im Vergleich zu 2009 um 1,2% auf 5,1 Millionen Euro steigern können, wie lokale Medien am Dienstag berichteten. Zum Geschäftsvolumen der Brauereigenossenschaft insgesamt gehören neben Eigenproduktionen auch alkoholfreie Handelswaren sowie gehandelte Fremdbiere wie beispielsweise Franziskaner.

Der Bierausstoß konnte im Berichtszeitraum auf 32.000 Hektoliter gesteigert werden. Besonders die erfolgreichen Produkteinführungen von “Frastanzer s’klenne”, CoolKeg und dem neuen Bio-Kellerbier haben laut Geschäftsführer Kurt Micheln zu einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2010 beigetragen.

In den letzten beiden Jahren investierte die Brauerei rund 1,3 Millionen Euro in neue Lagertanks und Kühltechnik sowie in Produkt- und Marktentwicklung.

Das Frastanzer Bier stammt aus Österreichs westlichster Ecke Vorarlberg. Wie Micheln der Presse sagte, hätten Vorarlbergs Brauereien in 2010 Marktanteile verloren. Frastanzer habe mit seinen 30 Mitarbeitern am Stammsitz in diesem Vertriebsgebiet mittlerweile einen Marktanteil von 9,8 %.

 

Über Frastanzer

Die Brauerei Frastanz ist eine registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung und die drittgrößte Brauerei Vorarlbergs. Ihre Produkte vermarktet sie hauptsächlich im Raum Vorarlberg sowie auch im anliegenden Bundesland Tirol, in Liechtenstein und der Schweiz. Die Brauerei hatte ihren Sitz von Anfang an in Frastanz, einer kleinen Marktgemeinde in Voralberg.

Nachdem sich um 1900 der Betrieb von Kleinbrauereien für Gastwirte vielerorts nicht mehr lohnte, industriell gefertigtes Bier aber andererseits vielen Wirten zu teuer war, schlossen sich in Vorarlberg am 22. Juli 1902 35 Gastwirte zu der Brauereigenossenschaft zusammen. Das historische Hauptgebäude, in dem heute noch Bier gebraut wird, steht heute unter Denkmalschutz.

Als erste Brauerei in Vorarlberg brachte die Frastanzer ein Bio-Bier auf den Markt.


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